Bachelorarbeit


22. Juli 2011: Die 12 Radierungen

Und hier sind sie in all ihrer Schönheit: Meine 12 Radierungen zu „Woyzeck“. Sie orientieren sich in ihrer szenischen Reihenfolge an der Reclam-Ausgabe. Auch die kurzen Textauszüge stammen aus dieser Publikation von Georg Büchners Fragment. Die Original-Mappe wies Zwischenseiten aus Architektenpapier auf.


21. Juli 2011: Es ist geschafft!

Jetzt ist alles vorbei. Die Bachelorarbeit längst abgegeben, die Präsentation gehalten und auch die Werkschau ist wieder abgebaut. Ein sehr komisches Gefühl macht sich breit – Was tun mit der freien Zeit?

Hier nun einige Bilder meines Ausstellungsbereichs bei der Werkschau der HS. Ich habe ein paar Fotos gemacht, als grad die ersten Leute reingeströmt sind. Später war es dann sehr voll, so dass man nicht mehr fotografieren konnte. Zu sehen sind meine 12 in Plexiglas eingefassten Radierungen. Auch den Tonkopf, die Mappe und die Druckplatten habe ich mitausgestellt.







17. Juni 2011: Hello Again

Da ich die Seite etwas umstrukturiert habe, heisst es jetzt „Bachelor-Blog“. Ich musste allerdings die ganzen alten Einträge herübertransferieren. Das Ergebnis ist aber viel übersichtlicher als vorher, wie ich finde! Im letzten Monat hat sich einiges getan. Ich bin seit längerem fertig mit den Radierungen. Die Mappen mit den Passepartouts von der Buchbinderei sind auch schon da und sehen sehr edel aus. Die Radierungen passen perfekt in die Passepartouts. Jetzt fehlen nur noch die Zwischenseiten aus Transparentpapier, auf denen kurze Textauszüge zu den jeweiligen Szenen stehen werden. So sieht das dann aus. Ausserdem: BUTTONS FÜR ALLE! Heute sind sie angekommen! Also, alle zur Ausstellung kommen, dann kriegt ihr welche.


12. Mai 2011: Die ersten Drucke

Habe alle Radierplatten fertig bis auf eine. Die ersten Probedrucke sind auch gemacht und sie sind erfreulicher Weise gar nicht schlecht geworden! Hier ein paar Ausschnitte – will noch nicht zu viel herzeigen, damit für die Ausstellung noch was bleibt.


4. Mai 2011: Endlich geht was auf der Baustelle

Heute habe ich mal wieder die Zeit, zu schreiben, wie weit ich bin. Letzte Woche war ich nur damit beschäftigt, möglichst viel verlorene Zeit wieder reinzuholen. Allerdings muss ich mich öfter zwingen, nicht zu sehr zu hetzen, da deshalb die meisten Fehler entstehen. Nach Problemen beim Ätzen der grauen und schwarzen Flächen letzte Woche klappt diese Woche zum Glück wieder was. Habe auch viel Hilfe von allen FH-Dozenten, die was von Radierung verstehen, und bin dafür sehr dankbar. Habe schon ein paar Platten testgedruckt und das Ergebnis war zur Abwechslung mal erfreulich. Die Emese war heute so nett, Fotos von mir in der Werkstatt zu machen. Dass man mal sieht, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache :-).








20. April 2011: #$%*§€°&!

Diese Headline wurde von mir vorsichtshalber zensiert, aber man kann sich die Aussage sicher lebhaft vorstellen. Ich habe nämlich gestern feststellen müssen, über eine Woche 6 Platten völlig umsonst bearbeitet zu haben! Da diese insgesamt 10 Zinkplatten, die ich bei einem Eisenwaren-Shop erstanden habe, leider nicht die selbe Oberfläche haben wie die teureren aus dem Künstlerbedarf, bekommt man keine guten Drucke damit hin. Das musste ich leider erst beim Drucken selber feststellen. Da habe ich wohl am falschen Ende gespart und muss jetzt diese Platten nochmal anfangen. Dafür kann ich die Motive bald auswendig aufzeichnen. Dafür ein *facepalm*.


Radierplatten: Affe und Tambourmajor

Nach den anfänglichen technischen Problemen, die mir der splitternde/zähe Ätzgrund und die Luftbläschen in der Säure bereiteten, sind jetzt endlich die ersten Druckplatten fertig geätzt. Vom Affen-Hauptmann habe ich auch schon einige Drucke gemacht, die leider noch nicht perfekt rausgekommen sind. Hoffe, ab jetzt gehts dahin mit der Arbeit (War schon am Verzweifeln wegen meinem Thema).



12. April 2011: Woyzecks Ton-Kopf

Den Tonkopf habe ich vor Längerem als Vorlage für meine Zeichnungen modelliert. Das 3-dimensionale Modell hat mir sehr geholfen, die verschiedenen Perspektiven richtig umzusetzen. Die Fotos wirken unabsichtlich etwas düster, aber passt ja zu dem Roman…